Nachthimmel mit Milchstraße und Frohes neues Jahr

Jahresrückblick 2019 und -vorschau 2020

Das alte Jahr geht zu Ende, 2020 steht vor der Türe und scharrt schon kräftig mit den Füßen. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick und eine Vorschau auf meine Wander-, Vortrags- und Buchplanungen für das neue Jahr.

Fotovorträge

Fotovortrag TourNatur Düsseldorf
Fotovortrag TourNatur Düsseldorf

Auch in 2019 erfreuten sich meine Foto- und Erlebnisvorträge einer guten Resonanz, sowohl die Vorträge über den Pyrenäenweg GR10, als auch über den Nibelungensteig. Vortragsorte waren hauptsächlich Außenstellen der Volkshochschulen VHS-Unterland und VHS-Heilbronn, aber auch die DAV-Bezirksgruppe Künzelsau (Sektion Heilbronn des Deutschen Alpenvereins DAV) und die Evangelische Kirchengemeinde Massenbach/Massenbachhausen. Mein persönliches Highlight war mein GR10-Kurzvortrag auf der Live-Bühne der Outdoor-Messe TourNatur in Düsseldorf, den mir mein Buchverlag, der Conrad-Stein-Verlag, ermöglicht hat.

Fotovortrag Ev. Kirche Massenbach
Fotovortrag Ev. Kirche Massenbach

Für 2020 sind auch bereits einige Fotovorträge gebucht, darunter auch auf der Leipziger Buchmesse im März und am gleichen Abend noch im Ladengeschäft des Leipziger Outdoor-Ausrüsters tapir, sowie im Mai bei der DAV-Bezirksgruppe Remstal (Sektion Stuttgart).

Mein erster Fotovortrag in 2020 – über den GR10 – findet übrigens bereits am 15. Januar bei der Außenstelle Güglingen der VHS-Unterland statt. Falls ihr an dem Abend noch nichts vorhabt, freue ich mich, euch zu sehen – eure rechtzeitigen Anmeldungen helfen der VHS übrigens bei der Planung des Abends.

Wie immer findet ihr eine Liste meiner anstehenden Fotovorträge auf meiner Publikationen-Seite unter der Überschrift „Fotovorträge“.

Artikel in Zeitschriften und Zeitungen

Für das neue Jahr stehe ich bereits in Kontakt mit diversen Zeitschriften und Zeitungen, um weitere Artikel über meine Wanderungen auf dem Pyrenäenweg und dem Nibelungensteig zu veröffentlichen. Ich hoffe, bereits im Januar positive Rückmeldungen zu erhalten, um entsprechend loszulegen. Natürlich erfahrt ihr es hier als erste, wenn ein Artikel vor der Veröffentlichung steht.

HRP – Haute Route Pyrénéenne

Wie ich bereits im Juli im Blog geschrieben hatte, wurde aus meiner HRP-Wanderung dieses Jahr leider nichts, da ich aufgrund gesundheitlicher Beschwerden – verursacht durch einen viel zu schwer gepackten Rucksack – die Wanderung bereits am vierten Tag abbrechen musste.

Wer die HRP noch nicht kennt: die Haute Route Pyrénéenne, wie sie in lang heißt, ist der Höhenweg über die Pyrenäen. Sie führt auf ca. 750 Kilometern und über 46.000 Höhenmeter über die Höhenzüge der Pyrenäen, beginnt wie der GR10 auch in Hendaye am Atlantik und endet in Banyuls-sur-Mer am Mittelmeer. Anders als der GR10 jedoch, der komplett auf der französischen Seite der Pyrenäen entlangführt, verläuft die HRP jeweils etwa zur Hälfte durch Frankreich und Spanien.

Ein weiterer Unterschied zum GR10 ist, dass es auf der HRP viele Abschnitte gibt, in denen bis zu 5 Tage lang keine bewirtschafteten Herbergen oder Dörfer angesteuert werden, an manchen Tagen auch nur eine einzige Wasserquelle am Weg liegt. Das bedeutet, dass man autark unterwegs sein muss und Proviant, Wasser, Schlafsack und Zelt tragen muss. Wer nicht sehr gut plant, kann daher schon mal zuviel Gewicht mitschleppen und wie ich aus diesem Grund zum Abbruch gezwungen sein.

Aber wie in den französischen Pyrenäen, lassen auch auf der spanischen Seite grandiose Landschaften das Wandererherz höherschlagen, wie z.B. im Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido, im Parque Natural Posets Maladeta oder im Parque Nacional d’Aiguëstortes i Estany de Sant Maurici.

Im Sommer 2020 will ich daher einen zweiten Anlauf wagen und dieses Mal mit guter Planung dafür sorgen, dass mein Rucksack deutlich leichter wird und ich nicht wieder unterbrechen muss.

Ultralight-Equipment

Apropos Gewicht werde ich mich im Winter und Frühjahr intensiv umschauen, um ultraleichte Ausrüstung zu beschaffen. Und da gibt es ein paar Ansatzpunkte, aber der Preis muss eben auch stimmen.

Ich liebe meinen aktuellen Rucksack sehr, denn er ist geräumig (75+10 Liter) und sehr robust und leistet mir schon seit Jahren hervorragende Dienste. Aber mit einem Leergewicht von 3 kg ist er nicht gerade der Leichteste. Daher werde ich mir einen neuen Rucksack suchen, idealerweise mit mindestens 75 Liter Volumen und maximal 1,5 kg schwer.

Meinen alten Schlafsack, der mich auch schon auf den Kilimandscharo begleitet hatte, habe ich bereits durch einen weniger als halb so schweren, neuen Schlafsack ersetzt, der eine gute Isolierung bietet – dem Firefly von Mountain Equipment. Da es auf über 2.000 Metern Höhe in den Pyrenäen auch im Sommer bis zum Gefrierpunkt abkühlen kann, dürfte der Firefly mit einer Comfort-Limit-Temperatur von -1°C eine gute Wahl sein – ja, ich gebe es zu, ich bin eine Frostbeule :-).

Weiteres Einsparpotential werde ich beim Proviant suchen. Beim Wasser kann ich vielleicht einen Liter weglassen, macht wieder 1 kg. Bei Kleidung und meinem elektronischen Equipment kann ich vielleicht auch ein klein wenig einsparen, aber viel wird das nicht sein, das ist schon ziemlich beim Minimum.

Auf jeden Fall werde ich bis zum Sommer noch des Öfteren meine Küchenwaage bemühen, um alles grammgenau zu wiegen und mit deutlich weniger an den Start zu gehen als dieses Jahr.

Falls ihr auch zu dem einen oder anderen Punkt Vorschläge habt, schreibt mich gerne an. Ich bin für jeden Tipp dankbar.

WordPress

Mit dem Gutenberg Editor hat WordPress dieses Jahr einen neuen Editor im Backend ausgerollt, dessen Funktionen ich erst mal lernen musste. Für einen WordPress-Neuling wie mich nicht gerade einfach, da ich ja noch nicht mal alle allgemeinen Funktionalitäten von WordPress vollständig gelernt habe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Umstellung komme ich inzwischen aber einigermaßen mit Gutenberg klar, zumindest mit den Grundfunktionen :-).

Dennoch ist die Pflege der Webseite relativ zeitaufwändig für mich, und nebenher muss ich mich ja auch um meine eigentliche Arbeit kümmern. Es gibt ja jede Menge Plugins für WordPress, die die Arbeit an der Webseite erleichtern sollen. Aber da muss man dann auch immer darauf achten, dass sie die Webseite nicht verlangsamen oder sogar „zerschießen“. Daher bin ich sehr sparsam, was die Installation neuer Plugins betrifft, und mache aus diesem Grund manches „von Hand“.

Das ist auch der Grund, warum ich noch nicht ganz so schnell mit der Webseite vorankomme, wie ich es eigentlich möchte. Aber das wird schon…

Neues Buchprojekt

Last but not least, arbeite ich an einem neuen Buchprojekt und hoffe, dass ich es noch vor dem Sommer als E-Book herausbringen kann. Da ich es als Selfpublisher veröffentlichen möchte, gibt es viel zu tun.

So arbeite ich mich z.B. gerade in eine Open-Source-Software für die Erstellung von Kartenmaterial ein, das ich für mein E-Book benötige. Für das Schreiben der Texte und das Layouten des E-Books muss ich mich in eine kommerzielle Autorensoftware einarbeiten, da MS-Word nicht die benötigten Funktionalitäten hat und Vieles dort „von Hand“ umgesetzt werden müsste, was in der Autorensoftware automatisiert und speziell für das Layouten von Büchern integriert ist.

Hier stehe ich noch sehr am Anfang und werde euch zu gegebener Zeit informieren, wenn es soweit ist

Frohes neues Jahr

So, das wäre es dann für dieses Jahr. Ich hoffe ihr kommt alle gut ins neue Jahr und wünsche euch alles Gute in 2020.

Herzlichst
Euer Fuat

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